Offenes Afro-Deutsches Atelier + Krabbelgruppe-  jeden 1. Sa./Monat

Wir freuen uns, wieder ein offenes Angebot für afro-deutsche Kids und  ihre Familien anbieten zu können. Wechselnde kreative Angebote wie z.B. Tanzen, Malen, Rhytmus + Perkussion werden von unseren engagierten Künstler*innen angeleitet.   

Krabbelgruppe: Für Eltern mit Kindern von 0-ca. 2 Jahre, liebevoll begleitet von unserer Ehrenamtlichen Franziska, Tante von zwei afro-deutschen Kindern. Ziel: Kinder lernen Kinder und Eltern lernen Eltern kennen, gemeinsam wird ein aktiver, kultursensibler und diskriminerungsfreier Nachmittag verbracht, die Identität wird spielerisch gestärkt durch positives Empfinden und Zusammensein, durch Kreativität und Spaß.

Ort + Zeit: SJZ Lychi, Lychener Straße 75, Prenzlauer Berg, 15.00-17.00 Uhr; Unkostenbeitrag: 5,00€/ Person, frei bei Mitgliedschaft im Verein; Gefördert im Rahmen des Projekts „Afro-Culture Welcome“ durch das BA Pankow, Nachbarschaftsfonds (ehemals Masterplan für Integration und Sicherheit).


SDG -Sénégal Deutschland Générateurs”  2. Begegnung in Berlin/DE, 23.04.-10.05.2019

Wie fühlt es sich an, einen Monat lang  ohne Wasser auszukommen? Und wie fühlt es sich an, jeden Tag Massen von Wasser zu verschwenden? Eine Gruppe senegalesischer und deutscher Künstler*innen recherchiert und entwickelt in zwei Arbeits-Begegnungen der beiden Länder vor Ort künstlerische Positionen zum Thema Wasser. Sie untersuchen Unterschiede des globalen Südens und Nordens und produzieren magische lebendige und digitale Bilder für ihre Sinneseindrücke. In der mehrsprachigen und interdisziplinären Performance, einer kollektiven Stückentwicklung, wird zeitgenössischer und traditioneller Tanz von Elementen des Sprechtheaters und Video begleitet.

Videos auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=bByEw7gBUJQ https://www.youtube.com/watch?v=zO0OLVdJRIs

Hintergrundinformation: Deutschland – Senegal: In insgesamt zwei Begegnungen arbeiten, recherchieren und entwickeln zwei künstlerische Gruppen gleichberechtigt zu einem von ihnen gewählten SDG, sustainable development goal (Nachhaltigkeitsziel). Der Beginn dieses Austausches fand im August 2018 in der Stadt Louga im Senegal statt, das Team wählte das SDG Wasser. Hierfür wurden innerhalb von zwei Wochen Locals befragt, wichtige Wasserquellen besucht und Interviews mit Expert*innen vor Ort geführt. Ergebnisse sowie vielfältige persönliche Eindrücke und Sinneswahrnehmungen des Aufenthalts flossen in die Stückentwicklung ein. Am Ende der 1. Begegnung wurde die Musik-Tanz-Performance präsentiert. Die Arbeit wird nun mit der 2. Begegnung fortgesetzt. Die senegalesischen Kolleg*innen kommen nach Berlin und erneut geht es um die Bedeutung von Wasser hierzulande. Auch diese Eindrücke sowie der Vergleich mit dem Senegal werden wieder künstlerisch verarbeitet und münden in einer Performance.

Der internationale Kulturaustausch ist eine Kooperation von Total Plural e.V., Berlin/DE und Ndiambour Jeunesse Culture, Louga/SEN. Die zwei NGO’ s eint die Arbeit zu Diversität und gesellschaftlichen Diskursen wie aktuell das Thema Nachhaltigkeit. Künstlerische Leitung Deutschland: Ulrike Düregger, Nadine da Cruz Oliveira. Künstlerische Leitung Senegal: Khalifa Fall, Bamba Fall.

Die Produktion wird im Rahmen des Programms „weltwärts – außerschulische Begegnungen im Kontext der Agenda 2030“ durch Engagement Global und durch die LEZ Berlin gefördert und durch die BKJ e.V. begleitet. http://ulrikedueregger.de/, http://nadine-oliveira.com/


Diversity Talks- Diskursives Format mit marginalisierten Künstler*innen zu In- und Exklusion in Kunst + Kultur | geplant für Herbst 2019

„Nicht-Weißsein kann aktuell in der Kunst- und Kulturszene als eine moderne Form des Arbeitsverbots bezeichnet werden.“

Viele Künstler*innen mit einer sogenannten Migrationsgeschichte, oder anders, mit einer sogenannten „ethnischen Zugehörigkeit“, meist Fremdzuschreibungen und keine freiwillig gewählten Eigenbezeichnungen, monieren mehr und mehr öffentlich, mit welcher Exklusion in der Kulturbranche sie in ihrem beruflichen Alltag aufgrund ihres „Nicht-Weißseins“ zu kämpfen haben. Das Künstler*innentum, bekannt für prekäre Lebenssituationen per se, verschärft sich hier noch einmal um ein Vielfaches. Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung


Typisch Frau* – Theatergruppe mit (u. a. geflüchteten) Frauen aus aller Welt | in Kooperation mit Multicultural City e.V.

Bist Du neu in Berlin? Wie fühlst du dich hier als Frau*? Möchtest Du Dich über diese Erfahrungen austauschen? Oder darüber, wie das Leben als Frau* in Deiner Heimat ist? Frauen* zwischen 18 und 88 Jahren und aus jedem Land sind herzlich willkommen!

Eine Gruppe von zwölf NeuBerliner Frauen* aus Spandau wird mit der Macht des Theaters auf biografische Spurensuche von Rollenvorstellungen gehen. Zum Abschluss des Projektes ist eine öffentliche Präsentation im Spandauer Rathaus (Bürgersaal) geplant. Begleitet werden die Frauen* von zwei international tätigen Künstlerinnen:  Monika Dobrowlanska,  Theaterregisseurin,  www.multiculturalcity.eu, und Ulrike Düregger,  Theatermacherin, Schauspielerin/ Sängerin.

Das Projekt „Typisch Frau“ wird vom BA Spandau, Integrationsfonds gefördert und vom Bereich Geichstellung, Frau Juliane Fischer, begleitet. Weiterer Partner: VHS Spandau, Bereich Kultur. Ort: VHS Spandau, Bereich Kultur, Zeit: montags, 16.00-18.00, Beginn ab dem 30.03.2019, Anmeldung/ Information:  ab sofort unter info@totalplural.de