Aktuelle Honorarstellen-Ausschreibungen:
1. (Black) Performerinnen of Color in Berlin gesucht –
„Zur Seite treten – FemWut-Performance“/ Ulrike Düregger & Compagnie

Für unser aktuelles Projekt suchen wir noch nach diversen Künstlerinnen (Schauspiel, Tanz, Musik) in Berlin. Es geht in einer feministisch-diversen Auseinandersetzung um das Thema weibliche Wut. Die aktuelle Recherchephase, März bis ca. August 2021, wird vom Fonds Darstellende Künste, #TakeAction, gefördert. In einem multi-perspektivischen Kollektiv von 5 Frauen* soll gemeinsam und selbstbestimmt an der Entstehung gearbeitet werden. Bei Interesse können das Konzept und die Details zum Honorar zugeschickt werden. Die Recherchephase beginnt am 15.03. 2021 und soll 1 Mal/Woche on- und offline stattfinden.

 

 

2. BPoC-Kulturmanagement/Fördermittelakquise für Art, Diversity, Education in Berlin

Wir sind Verbund von (inter-) nationalen Artists/ of Colour mit Aktivitäten und Veranstaltungen im Bereich professionelles Theater, Musik, Film und Interkulturelle Kulturelle Bildung. Wir realisieren seit 2009 Projekte unter dem Motto „Empowerment & Kreativität“ in Berlin und z.T. auch im Ausland. Wir suchen für zukünftige Vorhaben, die stets von diversen Teams umgesetzt werden, Verstärkung im Bereich Fördermittelakquise/Projektantragstellung. Wir wünschen uns eine längerfristige Zusammenarbeit mit einer BPoC-Kulturmanagerin auf Honorarbasis, die mit uns gemeinsam die Visionen des Vereins umsetzt. Bewerbungen bitte nur von Interessent*innen mit nachweislicher Erfahrung im Bereich Antragstellung Projektförderung auf Bezirks, Landes- und Bundesebene sowie Stiftungen. Die Arbeit findet teils im Team, teils selbständig statt und kann als HomeOffice gestaltet werden. Wir erwarten Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten und Spaß an der Arbeit ; ))
Bewerbungsunterlagen und Motivationsschreiben an info[at]totalplural.de, Betreff: Bewerbung.
 
 
3. 1 -2 BPOC-Schauspielerinnen; für Theaterprojekt in einer Oberschule, ab sofort

  • Black People of Colour – Künstlerinnen mit Ausbildung/ mind. 5 Jahren nachweislicher Erfahrung
  • Zuverlässigkeit,Teamfähigkeit
  • Humor, Empathie und Diversitätskompetenz!!
  • Selbständiges vorbereiten!! von Kurseinheiten
  • Zusammenarbeit von mind. 8 Monate

Wir bieten:

Guten Honorarverdienst, langjährige Projekterfahrung, breites Netzwerk, Diversitätskompetenz/ Anti-Diskriminierungsarbeit, professionelle Zusammenarbeit

 

Wir freuen uns auf deine Bewerbung! info [at]totalplural.de

 


Dokumentation, „Weisse Privilegien – wie ich entdeckt habe weiss zu sein“, von Gustav Hofer,

Sendezeit:10.12.20, 23.00, NZZ Format, SRF1 und 21.02.2021, 3sat

 


Unsere Newsletter:

Newsletter Februar ’21
Newsletter Dezember ’20
Newsletter November ’20

Bestellung Newsletter – unter „Kontakt“

 


Beitrag „Rassismus in Deutschland“ der Deutschen Welle, Journalistin Mariel Müller; wir haben als Verein mitgewirkt und freuen uns über die Portraits. 27.06. 2020

Deutsche Welle Beitrag

 


Das große Mutter-Tochter-Interview im Tagesspiegel, Newsletter Pankow – Rubrik NACHBARSCHAFT | 02.07.2020 | Christian Hönicke

„Gerade bei Akademikern müssen wir die dicksten Rassismus-Bretter bohren!“

Tagesspiegel -Interview

Ulrike Düregger und ihre Tochter Kalsoumy Balde leben in Prenzlauer Berg. Beide sind im Vorstand von Total Plural. Der Verbund von internationalen KünstlerInnen, Eltern und PädagogInnen bietet seit 2008 Kultur- und Bildungsprojekte unter dem Motto „Empowerment & Kreativität“. In Prenzlauer Berg organisiert der Verein das Format „Afro-Deutsche Ateliers“, einen monatlichen Treffpunkt für bikulturelle Familien mit wechselnden kreativen Angeboten. Wir haben mit den beiden Frauen ein Interview über den Alltag von Schwarzen Menschen in Pankow geführt.

Frau Düregger, Sie sind weiße Mutter einer Afro-Deutschen Tochter. Ist Rassismus in Pankow eine Alltagserfahrung, wie Bezirksbürgermeister Sören Benn sagt?
Ulrike Düregger: Ja, da hat Herr Benn Recht. Das Erleben von Rassismus gehört auch bei vielen bi-kulturellen Familien wie unserer zum Alltag. Wir alle werden in ein rassistisches System hineingeboren. In dem ist es normal, dass alle Menschen, die nicht-weiß sind, sich permanent erklären, rechtfertigen und befragen lassen müssen – ob sie das wollen oder nicht. Die andere Gruppe bekommt von dieser Lebenswelt oft nichts mit und profitiert sogar noch davon. Deswegen spricht man von weißen Privilegien. Weiße denken, es sei alles in bester Ordnung. Und bei Debatten prallen dann diese zwei Erfahrungswelten, Schwarz und Weiß, sehr hart aufeinander, wie ein Fünftonner auf ein Dreirad.

Wie erleben Sie diese beiden Welten, Frau Balde?
Kalsoumy Balde: Pankow hat genau wie Deutschland ein Rassismusproblem, das strukturell verankert ist. Weiße Menschen müssen sich selbst fragen: „Wie viele Schwarze beziehungsweise nicht-weiße Freund*innen, Arbeitskolleg*innen und Familien kenne ich? Wie verhalte ich mich, wenn ich Rassismus im Alltag beobachte? Schaue ich nur zu oder sage ich etwas?“ Denn Schwarze Personen erfahren Rassismus in der Bahn, auf der Straße, im Park, in Kitas, Schulen, im Supermarkt und überall sonst.

Haben Sie dafür konkrete Beispiele?
Balde: Das sind Blicke, Anstarren, Kommentare und Fragen – und das sehr oft von fremden Menschen. Schwarze Menschen grundsätzlich auf Englisch anzusprechen, ist auch Rassismus. Denn es suggeriert, dass sie nicht Deutsche sein können. Das alles sind die so genannten Mikroaggressionen. Sie fühlen sich wie kleine Mückenstiche an, sehr nervig und verletzend, aber gleichzeitig sehr subtil und dadurch für viele Nichtbetroffene unsichtbar. Aber es bleibt nicht nur bei diesen Mikroaggressionen

(Das gesamte Interview kann über den Link gelesen werden).

 


Rückblick Flashmob! Let’s dance for tolerance Wann? 20. Juni 2020, 15 – 17 Uhr | Wo? im Mauerpark, Nähe Basketballplatz

 Aufgrund der immer noch bestehenden Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie, aber auch wegen der aktuellen Ereignisse haben wir uns entschlossen, auch ein öffentliches Zeichen zu setzen. Das monatliche Treffen im Juni der „Afro-Deutschen Ateliers“, findet draußen statt, gut hörbar und sichtbar im Mauerpark. Wir zeigen uns als Community. Zu Afrobeats kann mit der Tänzerin Ana Dias & Friends und dem gesamten Team von Total Plural e.V. nach Lust und Laune getanzt werden. Lasst uns einen Flashmob veranstalten, der für Freude an Musik und Tanz und für die Überwindung von Gewalt steht. Eingeladen sind Afro-Deutsche bzw. bi-kulturelle Familien mit Kindern, Teenagern und alle Interessierten, die gemeinsam die Community und Verbundenheit repräsentieren sowie wichtige soziale Kontakte pflegen wollen. Die freie Fläche um den Basketballplatz im Mauerpark bietet ausreichend Platz, um den gebotenen Abstand zu wahren und dennoch in Kontakt zu kommen. Wer Lust hat, kann auch Verpflegung mitbringen und wir picknicken.

 


Black Empowerment Pankow 2021 – Afro-Deutsche Ateliers

Jeden 1. Sa./Monat*, 15.00-18.00 Uhr, SJZ Lychi, Lychener Straße 75, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg| nur mit Anmeldung aufgrund der Pandemie

Wir laden alle Afro-Deutschen Berliner Kids zwischen ca. 4 und 10 Jahren mit ihren Eltern und gerne auch mit ihren weißen Freund*innen ein, gemeinsam mit uns zu singen, zu tanzen, Musik zu machen und zu malen. In der Pause gibt es wie immer Saft, Tee, Kaffee, Kekse, Kuchen und Knabberzeug und leckeren Austausch untereinadner.

*bitte Ferien und Brückentage beachten, manchmal „rutschen“ wir auf den 2. Sa./Monat.

Programm 2021

Wir warten, wie alle, auf ein Ende der Pandemie und auf Möglichkeiten des Treffens. Wir informieren euch, sobald es losgeht ; ))

 

Idee  der Afro-Deutschen Ateliers: Wir, ein diverses Leitungsteam nationaler und internationerl Künstler*innen mit pluralistischem Handlungsleitbild, wollen mit und für Afro-Deutsche / BPOC Kinder ab dem Alter von ca. 4 Jahren, w/m/d, aus ganz Berlin, durch gemeinsames Kreativ und Aktiv sein wie tanzen, singen, malen, fotografieren, Musik machen etc. zur Stärkung der bi-kulturellen Identität beitragen. Es soll früh und spielerisch ein Grundstein für die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Identität gelegt werden. Wir ermuntern und bestärken Weiße und BPOC Elternteile, sich offen und lernend mit dem Thema Diversität auseinander zu setzen, sich Wissen anzueignen und sich zu vernetzen. Diesen Prozess begleiten wir gerne durch zusätzliche Informationen wie z.B. wertvollen Medienlisten (Kindermedien) u.A. Das Format „Afro-Deutsche Ateliers“ ist aus dem Format „Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin“ hervorgegangen, welches wir von 2005-2017 organisiert haben und 2011 einen Preis der Bundeszentrale für Politische Bildung erhielt. Der Unterschied zum neuen Format ist, dass wir auch Kursformate mit Disziplinen wie z.B. Bildende Kunst, Chorgesang, Fotografie anbieten. Seit 2019 laden wir auch NeuBerliner Familien mit afrikanischem Background zu den Treffen ein, um eine freundschaftliche Verknüpfung herzustellen. Dieses Projekt heißt „Afro-Culture Welcome“. Unser Verein fördert Kunst & Kulturprojekte sowie interkulturelle Erziehung & Bildung. Für Ideen, neue Künstler*innen und Unterstützung sind wir offen. Sprecht uns gerne an, mailt oder kommt einfach vorbei ; ))

Rahmenbedingungen:

  • Unkostenbeitrag: 5,00€/ 1 Eltern+Kind; bei Mitgliedschaft im Verein frei (34,00€/Familie+Jahr, 24,00/ Alleinerziehende+Jahr)
  • Teilnahme ohne Anmeldung, einfach vorbeikommen.
  • Alter: ca. 3- 10 Jahre; jüngere Kinder nutzen bitte die Krabbelgruppe